Die Mopsfledermaus war im letzten Jahrhundert im Münsterland noch weit verbreitet.
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| Die Mopsfledermaus ist überall sehr selten geworden.
Foto: Eberhard Menz
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Heute jedoch ist der Bestand vollkommen zusammengebrochen. Bis auf einige wenige Funde im Münsterland ist die Mopsfledermaus in NRW praktisch ausgestorben.
Äußerlich ist sie sofort an ihrem gänzlich schwarzen Fell und Flughäuten sowie den breiten Ohren zu erkennen.
Sie besitzt eine Körperlänge von 45 bis 58 mm und ein Gewicht von 6 bis 13 g. Sie gehört daher zu den mittelgroßen Arten. Die Spannweite beträgt 260 bis 290 mm, und die Mopsfledermaus erscheint im Flug ungefähr so groß wie ein Sperling.
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| Die typische mopsartig gedrungene Schnauze
Foto: Eberhard Menz
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Sie hat sehr hohe ökologische Ansprüche und benötigt zur Jagd eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit einem großen Insektenangebot. Bevorzugt jagt die Mopsfledermaus im Wald. Da sie nur eine sehr kleine Mundspalte besitzt, kann sie nur kleine Insekten, wie Mücken, Schnaken und Schmetterlinge erbeuten.
Die Wochenstubenquartiere werden in Dachböden oder Baumhöhlen bezogen. Früher wurde sie oft auch hinter Fensterläden gefunden. Sie gilt als sehr kältefest und bezieht ihre Winterquartiere erst bei starkem Frost in Höhlen und Stollen. Zudem verläßt sie diese auch rasch wieder.
Im Winterquartier sucht sie, wenn möglich, die Nähe zu Artgenossen und versteckt sich gerne in Ritzen und Spalten.
Viel mehr ist über diese Art jedoch nicht bekannt, da eine Erforschung der Ökologie kaum mehr möglich ist. Die Mopsfledermaus ist überall sehr selten geworden.
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