Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere
Nationales Referenzzentrum für Tollwut
WHO Collaborating Centre for Rabies Surveillance and Research in Europe
Fledermäuse sind geschützte Tiere. In Deutschland leben mindestens 24 verschiedene Fledermausarten.
Unsere einheimischen Fledermäuse ernähren sich ausschließlich von Insekten und sind demzufolge völlig harmlos.
Alle Fledertiere sind in ihrem Bestand stark gefährdet oder vom Aussterben bedroht und It. Bundesartenschutzverordnung § 1 streng geschützt.
Sie leben in Häusern, Bäumen oder unterirdischen Quartieren (Stollen, Höhlen, Keller). In Häusern liegen ihre Quartiere oft in Dachstühlen, Verschalungen und hinter Fensterläden.
Mit der Anpassung, sich auch Gebäude als Quartiere zu erschließen, sind Kontakte zum Menschen vorgegeben.
Während der Erkundungsflüge junger Fledermäuse geschieht es immer wieder, dass sie in Wohnräume einfliegen, wo sie normalerweise nicht zu finden sind.
Auch bei Fledermäusen kommen Infektionskrankheiten vor. So kann es passieren, dass Fledermäuse in der Nähe von Häusern gefunden und zur Aufnahme oder Pflege in Stationen gebracht werden.
Wenn Tiere trotz aller Pflege in kurzer Zeit sterben, kann als Todesursache mitunter auch Tollwut festgestellt werden.
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