Beringung
Im Jahre 1932 hat MARTIN EISENTRAUT mit der Beringung zur systematischen Erforschung der heimischen Fledermausfauna begonnen.
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| Verschiede Ringe, mit denen Fledermäuse markiert werden
Foto: Christian Giese
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Die von ihm entwickelten Unterarmklammern werden in verbesserter Form noch heute verwendet. Die Methode wird in erster Linie zur Erforschung der Wanderungen, der Populationsstruktur, der Quartiertreue, des Höchstalters und der jährlichen Verlustziffern eingesetzt.
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| Beringte Fransenfledermaus
Foto: André Niermann
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Die Ringe dienen der individuellen Markierung von Fledermäusen. Sie werden über den Unterarm gelegt. Da sie nach hinten offen sind, sind Verletzungen praktisch ausgeschlossen. Die Ringe sind sehr leicht und behindern die Fledermäuse nicht.
Auch in NRW werden wieder Fledermäuse beringt. In den 70er und 80er Jahren ist die Beringung ausgesetzt worden, um die ohnehin schon stark geschrumpften Bestände nicht weiter zu gefährden.
Doch mittlerweile ist erkannt worden, dass eine Erforschung nicht ohne die Beringung möglich ist. Zudem hat sich die Ringqualität sehr verbessert, so dass die Beringung ohne eine Gefährdung der Tiere erfolgen kann.
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| Man erkennt deutlich die Ringnummer und die Gravur "Mus.Bonn"
Foto: Christian Giese
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Es ist aber sehr wichtig, dass für die Beringung ein Programm vorhanden ist und es gewährleistet ist, dass sie über viele Jahre hinweg regelmäßig fortgeführt wird.
Es werden bei uns Untersuchungen an Fransenfledermäusen, Wasserfledermäusen, Großen Abendseglern, Rauhhautfledermäusen und Mausohren durchgeführt.
Falls Sie eine beringte Fledermaus finden, wenden Sie sich bitte an uns. Wir leiten den Fund dann weiter.
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