Anbringen von Fledermauskästen

Durch das Anbringen von Fledermauskästen in Waldgebieten, aber auch an Häusern, können zusätzlich wertvolle Quartiere geschaffen werden.

Die Fledermauskästen können in kleinen Gruppen von 5 – 7 Stück in größeren Baumgruppen, Wäldern, auch an Jagdkanzeln, im Garten oder am Haus angebracht werden. Vorzugsweise sollte der Kasten nach Süden orientiert sein, Sie sollten aber unbedingt vermeiden, daß er dabei schutzlos der prallen Sonne ausgesetzt ist. Der Kasten heizt sich ansonsten zu stark auf und wird von Fledermäusen gemieden. Die ideale Hanghöhe liegt zwischen 3 und 5 Metern.

Wichtig ist, daß die Fledermäuse den Kasten frei anfliegen können; es dürfen keine Äste vor das Anflugbrett ragen.

Es kann recht lange dauern, bis solche Fledermauskästen von den Tieren angenommen werden. Sie brauchen also etwas Geduld, bis sich der Erfolg einstellt.

Sie können sich die Kästen leicht selber zusammenbauen. Das bringt besonders Kindern, die in kleinen Gruppen mit Freunden basteln können besonders viel Spaß. Eine Bauanleitung hierfür finden Sie in diesem Kapitel: Bauanleitung für einen Fledermauskasten.

Wer sich die Arbeit Sparen möchte, kann natürlich fertige Kästen beziehen. Eine entsprechende Liste finden Sie in diesem Kapittel: Bezugsquellen für Fledermauskästen.

Das Anbringen von Fledermauskästen setzt eine intensive Betreuung voraus.

Anbringen von Kästen ist keine Ersatzmaßnahme!

Fledermauskästen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie sind natürlichen Baumhöhlen oder Spaltverstecken hinter abstehender Rinde nachempfunden. Da gibt es runde Typen, die eine alte nach oben ausgefaulte Spechthöhle nachbilden und flache Typen, die Spaltverstecke bilden. Beide Typen werden durchaus gerne von Fledermäusen angenommen. Sie nutzen dieses zusätzliche Angebot an Unterkünften. Es dauert aber meiste einige […]

Bauanleitung für einen Fledermauskasten

Es gibt Fledermausarten, die beziehen ihre Quartiere ausschließlich oder zumindest überwiegend in Baumhöhlen. Dies können alte, nach oben ausgefaulte Spechthöhlen, faule Astlöcher oder auch spaltförmige Verstecke sein. Aber bei weitem nicht jede Baumhöhle ist auch für Fledermäuse geeignet. Die sogenannten „Baumfledermäuse“ leiden darunter, daß immer mehr alte Baumbestände gerodet und sehr viele alte, höhlenreiche Bäume […]