Bewerbungsformular „Fledermausfreundliches Haus“

Und so bewerben Sie sich für eine Plakette: Ob Privatperson, Schule oder Gemeinde, wir rufen alle Fledermausfreunde in Nordrhein-Westfalen auf, sich an unserer Aktion zu beteiligen!

Haben Sie bereits Fledermäuse als Untermieter? Oder haben Sie bei einer Baumaßnahme ein neues Quartier für Fledermäuse geschaffen? Befindet sich in ihrer Gemeinde ein bekanntes Fledermausquartier (z. B. in Kirchen, Burgen, öffentlichen Gebäuden)? Oder wollen Sie Fledermäusen ein Zuhause bieten und hätten dazu gerne eine Beratung?

Können Sie nur eine dieser Fragen mit JA beantworten, dann füllen Sie einfach das Formular direkt am Computer aus oder laden sich den Fragebogen als PDF herunter und senden ihn per Mail an: Fledermaus@NABU-NRW.de.

Oder drucken Sie den Bewerbungsbogen aus und senden ihn ausgefüllt zurück an:

NABU NRW
Völklinger Str. 7-9
40219 Düsseldorf
Tel.: 0211-15 92 51-0
Fax: 0211- 159251-15

Wir setzen uns dann so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung!


    Ich bewerbe mich hiermit um die Auszeichnung mit der Plakette „Fledermausfreundliches Haus“:

    Ich bin:
    Hauseigentümer Mieter Architekt Handwerker

    Bewerber/in
    Ihr Name (Pflichtfeld):

    Ihre Telefonnummer (Pflichtfeld):

    Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld):

    Lage des Fledermausquartiers
    Ansprechpartner (falls abweichend):

    Straße, Hausnummer:

    PLZ, Ort:

    Das auszuzeichnende Gebäude ist ein:
    Privates Gebäude Öffentliches Gebäude

    Gebäudeart (z. B. Wohnhaus, Schule, Kirche, Stollen, Scheune, Keller, Burg…):


    Ich habe ein Fledermausquartier und möchte es erhalten

    Welche Fledermausart(en)? :
    nicht bekannt

    Das Quartier besteht seit ca.:

    Anzahl Tiere:

    Wo befindet sich das Quartier (z. B. Dachboden, Fassade etc.)?


    Ich habe ein dauerhaftes Fledermausquartier
    durch folgende Maßnahmen geschaffen

    Bitte kurz beschreiben:

    ggf. Fotos beifügen:

    Einflug (z. B. Fenster, Lüftung), Dachumbau etc.:

    Quartierangebot im/am Haus (z. B. Dachboden, Verwendung spez. Fassadensteine, Verschalung etc.)


    Bitte senden Sie mir Informationsmaterial zur Gestaltung eines fledermausfreundlichen Hauses zu.

    Datenschutzhinweis:
    Der NABU NRW (Völklinger Str. 7-9, 40219 Düsseldorf) verarbeitet Ihre Daten im Rahmen der Bewerbung zum „fledermausfreundlichen Haus“. Das Erheben, Speichern, Übermitteln und Nutzen der Daten ist nur insoweit gestattet, um über Veranstaltungen und einschlägige Informationen zum o.g. Thema zu informieren. Die Verwendung der Daten zu statistischen Zwecken erfolgt lediglich anonymisiert, ein Bezug zur Person ist ausgeschlossen. Weitere Informationen u.a. zur Ihren Rechten auf Auskunft, Berichtigung und Beschwerde erhalten Sie unter www.nabu-nrw.de/datenschutz. Ein Verkauf Ihrer Daten an Dritte erfolgt generell nicht. Die Einwilligung erfolgt freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden. In diesem Fall werden die Daten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht gelöscht.

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    Projekt „Fledermausfreundliches Haus“ in NRW gestartet

    Verstärkung in der Landesgeschäftsstelle: Seit Anfang Oktober arbeitet Sarah Sherwin in der LGS beim NABU NRW. Die diplomierte Landschaftsökologin wird sich nun als Projektkoordinatorin der NABU Gemeinschaftsaufgabe „Fledermausfreundliches Haus“ um die Wohnungsnot der nachtaktiven Flugkünstler kümmern. Im Rahmen des Projekts werden die Erhaltung und die Neuschaffung von Fledermausquartieren mit einer Plakette und einer Urkunde gewürdigt.

    Ziel des Projektes ist es mehr Akzeptanz für Fledermäuse und deren Quartiere bei den Menschen zu schaffen. Denn viele Fledermausarten suchen ihre Quartiere an Häusern und Gebäuden: Ritzen, Spalten, Rollädenkästen, Holz- und Schieferverkleidungen, Dachböden oder Keller werden von Fledermäusen überwiegend im Sommer genutzt. Im Zuge von (energetischen) Sanierungen, Renovierungen und Umbaumaßnahmen sind diese Tiere daher sehr häufig betroffen und verlieren ihr Zuhause. Viele Quartiere werden leider durch Unwissenheit oder Angst vor Verschmutzungen und Beschädigungen am Gebäude zerstört. Die Folge ist, dass vielerorts ein Quartiermangel herrscht.

    Menschen, die Fledermäusen ein dauerhaftes und sicheres Zuhause bieten oder auch ein neues Quartier für die Tiere schaffen, leisten also einen äußerst wertvollen Beitrag zum Schutz dieser bedrohten Säugetiere und werden mit der Plakette ausgezeichnet. In vielen anderen Bundesländern ist das Projekt schon erfolgreich umgesetzt worden. Nun steht nach vielen Nachfragen in der Bevölkerung und den NABU Gruppen das Projekt „Fledermausfreundliches Haus“ in den Startlöchern.

    Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

    Große Fledermaus-Aktion: Quartiere für Schleswig-Holsteins Kobolde der Nacht

    Der NABU Schleswig-Holstein und die Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein starteten am 8. Januar das Gemeinschaftsprojekt „Fledermausfreundliches Haus“, um gebäudebewohnende Fledermausarten zu schützen. Damit sollen Schleswig-Holsteiner ermuntert werden, neue Fledermausquartiere an ihren Häusern, Schuppen, Garagen oder Kellern anzulegen oder bestehende zu erhalten. Das Engagement der Bürger wird mit einer wetterfesten Plakette zur Montage am Haus und einer Urkunde belohnt.

    „Fledermäuse leben mitten unter uns, oft sogar unter unserem Dach. Dass wir sie meist nicht bemerken, liegt an ihrer heimlichen Lebensweise. Und die wird den kleinen Flugakrobaten oft zum Verhängnis“, weiß Ingo Ludwichowski, Geschäftsführer des NABU. Unsere heimischen Fledermausarten können sich ihren Unterschlupf nicht selbst bauen. „Kleine Spalten im Dach, Hohlräume hinter Verkleidungen oder warme Dachböden in Häusern sind beliebte Verstecke der Fledermäuse“, ergänzt Konrad Nabel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Naturschutz. „Leider fallen sie meist aus Unkenntnis Renovierungen zum Opfer oder existieren in so genannten Niedrigenergiehäusern gar nicht.“
    Fledermausfreundliches Haus

    Um die akute Wohnungsnot der sympathischen Kobolde der Nacht zu lindern, haben die beiden Partner, unterstützt mit Mitteln der Umweltlotterie Bingo!, den Fledermausexperten Michael Göttsche eingestellt. Als Projektkoordinator beantwortet er knifflige Fragen und berät Hausbesitzer auch direkt vor Ort. Für die erste Kontaktaufnahme ist ein Infotelefon, Tel. 0431 – 210 90 80, und ein Internetauftritt, www.fledermausfreundliches-haus.de, frei geschaltet. Darüber hinaus gibt es umfangreichem Informationsmaterial.

    In Deutschland gibt es 23 Fledermausarten, davon 15 in Schleswig-Holstein, elf von ihnen bevorzugen Quartiere in oder an Gebäuden. Am verbreitesten ist hier die Zwergfledermaus. Zu den gefährdesten Arten gehören das Große Mausohr, die Teichfledermaus, die Zweifarbfledermaus und die Große Bartfledermaus.

    Verantwortlich für diesen Pressetext:
    Thomas Voigt, Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein, Eschenbrook 4, 24113 Molfsee,
    Tel.: 0431/210 90-22 /-90, E-Mail: info@sn-sh.de
    Ingo Ludwichowski, NABU Schleswig-Holstein, Carlstr. 169, 24537 Neumünster,
    Tel.: 04321 – 53 734, E-Mail: ingo.ludwichowski@nabu-sh.de

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