Seminar: Fledermausschutz und künstliches Licht
Lichtverschmutzung nimmt in beispiellosem Tempo zu und zwingt gefährdete nachtaktive Wildtiere in dunklere Lebensräume auszuweichen. Fledermäuse reagieren besonders empfindlich auf künstliches Licht. Die Zersiedelung und der stetig zunehmende Einsatz von LED-Beleuchtung verursachen massive Probleme, wie die Verschlechterung städtischer Quartiere, den Verlust von Nahrungshabitaten und die Zerschneidung wertvoller Lebensräume.
In Europa stehen Fledermäuse durch internationale und nationale Gesetze unter strengem Schutz und fallen zudem unter das Übereinkommen der Vereinten Nationen über wandernde wildlebende Tierarten, das durch das EUROBATS-Abkommen konkretisiert wurde. Expertinnen und Experten für Fledermausschutz und Lichtverschmutzung haben nun einen wichtigen Meilenstein erreicht, indem sie überarbeitete Richtlinien dazu vorgelegt haben, wie der Fledermausschutz in Projekte zur Außenbeleuchtung integriert werden kann.
Im Rahmen dieser ganztägigen (10:00–16:00 Uhr), kostenlosen digitalen Zoom-Veranstaltung wird die umfassende Überarbeitung der erfolgreichen EUROBATS-Publikation Nr. 8 vorgestellt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am 18. November daran teilzunehmen.
Das Programm, weitere Informationen und den Link zur Teilnahme finden Sie hier:
https://www.leibniz-izw-akademie.com/seminare/bat-conservation-and-artificial-light