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Letzte Aktualisierung vom 23. August 2010
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13.11.2010: LFA Tagung

Jahrestreffen 2010 des LFA Fledermausschutz

Das Jahrestreffen 2010 des LFA Fledermausschutz wird am 13.11.2010 in Hiddenhausen (Kreis Herford) stattfinden. Das Treffen wird wie üblich um 10:00 Uhr beginnen. Wir treffen uns im Biologiezentrum Gut Bustedt. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier.

Wie immer wird es in den Pausen Kaffee, Tee und Kuchen, der vor Ort bezahlt werden kann. Das Essen in der Mittagspause kann das Haus zubereiten - dafür müssen vormittags Essensmarken (vegetarisch – nicht vegetarisch) gekauft werden. Wie immer wird erst kurz vor der Tagung die Vortragsliste festgelegt. Bitte melden Sie Vorträge oder Posterbeiträge bei 0251 - 88145 an. Wir bedanken uns bei Martin Starrach und der BUND-Kreisgruppe Herford für die Bereitschaft, die Tagung in diesem Jahr auszurichten und die Organisation vor Ort.

Aufgrund des feedbacks während des Fledermauskotseminars bieten wir einen Nachmittag / Abend vor der eigentlichen Tagung an - evtl. in Form eines workshops (z.B. Diskussion zur Artbestimmung ungewöhnlicher Fledermausrufe - wäre aber nur was für Leute mit Erfahrung in Rufanalyse, abends dann: plaudern am Kaminfeuer. Übernachtung ist für etwa 70 Personen in Mehrbettzimmern möglich - verbindliche Anmeldungen bis 27.10. notwendig.

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Vorankündigung

10. Fachtagung der BAG Fledermausschutz: „Fledermäuse zwischen Kultur und Natur“

Vom 1. April bis 3. April 2011 (Beginn: 01.04.2011, 17 Uhr – Ende 03.04.2011, 13 Uhr) - im Internationalen Jahr der Fledermäuse 2011 - findet in Benediktbeuern die 10. Fachtagung der BAG Fledermausschutz im NABU statt.

Veranstalter: Naturschutzbund Deutschland, Landesbund für Vogelschutz, Kloster Benediktbeuern. Organisation: Irene Frey-Mann (LBV) & Karl Kugelschafter (Sprecher der BAG Fledermausschutz/ NABU)

Anfragen-Anmeldungen: bag2011@fledermausschutz.de

Veranstaltungsort: Das malerisch im Voralpenland gelegene Benediktbeuern mit seinem Kloster aus dem achten Jahrhundert mit seiner sehenswerten barocken Kloster-Anlage ist mit dem Auto und Zug etwa eine Stunde südlich von München gut erreichbar. Der Bahnhof liegt unmittelbar am Kloster Benediktbeuern, so dass sich eine Anreise mit dem Zug anbietet. Bitte merken Sie sich den Termin vor.

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Tagung

13.-16. Mai 2010: Symposium zu Fledermauswinterquartieren

Im Rahmen der 50. Jahrestagung des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. findet am 14.05.2010 ein Symposium zu Biospeläologie mit dem Themenschwerpunkt Fledermauswinterquartiere in Ennepetal statt. Vorträge beschäftigen sich mit Forschungsergebnissen zum Schwarmverhalten an unterirdischen Quartieren und anderen Aspekten zu Ökologie und Schutz unteririscher Fledermauswinterquartiere.

Unter anderem sind am 14. Mai folgende Vorträge geplant:

  • Seit 90 Jahren im Fokus der Forschung - Die Fledermäuse der Segeberger Kalkberghöhle – Florian Gloza-Rausch
  • Überwinterungsstrategien von heimischen Fledermäusen beleuchtet am Beispiel der Fransenfledermaus an einem großen Massenwinterquartier im Münsterland – Dr. Carsten Trappmann
  • Fledermausmonitoring als Auflage für die Erweiterung des Steinbruches Winterberg der FELS-Werke GmbH - erste Ergebnisse – Siegfried Wielert
  • Höhlen - Kommunikationszentren und Quartiere für Fledermäuse am Beispiel des Harzes (Sachsen-Anhalt) – Bernd Ohlendorf
  • Das ungewöhnliche Liebesleben unserer Fledermäuse - Untersuchungen an Höhlen der Fränkischen Schweiz – Burkard Pfeiffer
  • Aspekte zum Bestand und zum Schutz felsüberwinternder Fledermäuse im südlichen Bergischen Land – Frank Herhaus & Volker Scheffels-von Scheidt
  • Die nordbayerischen Höhlenvereine im Engagement für den Fledermausschutz - von Winterzählungen, Höhlenverschlüssen und der Zusammenarbeit mit den Ämtern – Martin Harder
  • Bestimmungsübungen für felsüberwinternde Fledermausarten – Dr. Carsten Trappmann & Dr. Carsten Ebenau
  • Um 20.00 Uhr findet eine Exkursion zu Fledermausbeobachtungen statt, Leitung: Biologische Stationen Ennepetal und Hagen.

Die Teilnahme nur an dem Fledermaussymposium am 14. Mai 2010 kostet 10 Euro (Tageskarte). Bitte anmelden. Insbesondere für die Exkursion und für Mahlzeiten (z. B. Mittagessen für 5 Euro) ist eine Anmeldung vorab unbedingt erforderlich.

Die Höhlenforschertagung läuft insgesamt von Donnerstag bis Sonntag (13. bis 16.05.2010). Weitere Vorträge und Exkursionen (zu den Themen Höhlenforschung, Höhlenschutz und Archäologie) können dem Gesamtprogramm entnommen werden. Weitere Infos zur Tagung und Anmeldung unter http://www.akkh.de/tagung2010/index.html

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Pressemeldung NABU Köln

Fledermäuse – zahlreiche Hausbesuche im Winter

Brachten die letzten Tage ungewöhnlich viel Kälte und Schnee für den Kölner Raum mit sich, so staunten die Aktiven vom NABU-Arbeitskreis Fledermausschutz nicht schlecht, als das Fledermaus-Notruf-Telefon in Köln mehr als Zwölfmahl klingelte. Im Kölner Raum erwies sich das Belgische Viertel als ein Schwerpunkt-Fundgebiet, hier wurden über Belüftungsschächte drei Zwergfledermäuse gefunden, weitere Meldungen gab es aus Porz. Durch unsere telefonische Beratung wussten die unfreiwilligen menschlichen Gastgeber wie sie mit den Fledermäusen umgehen mussten, um ihnen den Weg zurück in die Freiheit wieder zu ermöglichen.

Susanne Roer, Leiterin des Arbeitskreises Fledermausschutz: „Die Leute, die die Fledermaus-Notruf-Nummer wählen, haben sich in der Regel schon vorher im Internet gut informiert. Sie sind engagiert und interessiert. Man merkt deutlich, dass nur noch wenige Menschen Angst vor diesen kleinen Nachtschwärmern haben. Das war vor zwanzig Jahren noch ganz anders. Ich bin froh, dass die Tiere heutzutage mit Interesse und nicht mit Abscheu gesehen werden.“

Zwei der seltenen Tiere, zwei Zwergfledermäuse, wurden von ihren Findern bei uns in der Pflegestelle abge­ge­ben. Die Tiere sind beides Männchen. Ein Tier konnte während einer milderen Witter­ungs­phase bereits wieder in die Freiheit entlassen werden, das zweite Tier wird folgen, sobald es die Wetterverhältnisse zulassen.

Vielerorts wurden Fledermäuse gefunden, die in Wohnungen eingeflogen waren. Eigentlich halten Fledermäuse jetzt Winterschlaf. Wird ihr Überwinterungsversteck zu kalt, wachen sie wie durch ein Notprogramm auf, um in wärmere Verstecke umzuziehen um nicht zu erfrieren. Bedingt durch die ungewöhnliche Kälte waren einige Fledermäuse erwacht und bei diesen Umzügen über Schächte o.ä. in die Räume der Menschen gelangt. Grundsätzlich ist es nichts ungewöhnliches, das verschiedene Fledermausarten während des Winterschlafes das Quartier wechseln, auch die Paarungszeit der Tiere findet im Zeitraum des Winterschlafes statt. Geraten die Tiere allerdings in Gefangenschaft, beispielsweise eingeschlossen in beheizte Räume, oder finden sie kein geeignetes frostfreies Winterversteck, sterben die Tiere häufig.

Ansprechpartner in Sachen Fledermausschutz finden sie hier.

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Barre Ultraschall - Bat Detector Pettersson

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Tagung

Fledermäuse in der Landschaftsplanung II-Praxis orientierte Forschung, Kopensation, Baubegleitung und Monitoring

Nachdem die Tagungen "Fledermäuse in der Landschaftsplanung - aktuelle zielorientierte Methoden, Artenschutzmaßnahmen, Beispiele aus der Praxis" in den letzten beiden Jahren mit so großem Erfolg angenommen wurden, bieten wir in diesem Jahr eine Fortsetzungsveranstaltung "Fledermäuse in der Landschaftsplanung II-Praxis orientierte Forschung, Kopensation, Baubegleitung und Monitoring" an.

Während dieser werden neue, u.a. wissenschaftliche Erkenntnisse im Praxisbezug, Maßnahmenkonzepte, ökologische Baubegleitung und Monitorings anhand von Fallbeispielen vorgestellt. Referenten aus ganz Deutschland nehmen dabei Bezug auf fledermauskundliche Beispiele im Rahmen von Verkehrstrassenneu- und -ausbau, Gebäude- und Brückenabriss/-sanierungen, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ableitung von Maßnahmenkonzepten im Rahmen des Betriebes von Windkraftanlagen sowie den fachlichen und rechtlichen Umgang mit Baumbestansfällarbeiten.Wir freuen uns daher, dass wir auch in diesem Jahr die NUA NRW als Projektpartner und zahlreiche Referenten als Experten gewinnen konnten.

Die Tagung wird am Fr., 26.03.2010 von 9 - ca. 17.30 h in Recklinghausen stattfinden.

Die Anmeldung erfolgt telefonisch unter 0261-28732042 bei der Echolot GbR oder per Email an info@buero-echolot.de. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30 Euro, weitere Informationen finden Sie auf unserer Interneseite www.buero-echolot.de unter Aktuelles. Bitte beachten Sie auch die begrenzte Teilnehmerzahl!

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Fledermäuse in der Wohnung?

Die Zeit der "Fledermaus-Invasionen" ist wieder gekommen

Alljährlich fliegen einzelne Fledermäuse oder auch Gruppen der Tiere in Wohnungen ein. Diese "Invasionen" finden besonders im August aber auch bis Mitte September bei gutem Wetter statt. Es sind meist größere Gruppen von Zwergfledermäusen, die in der Nacht durch ein geöffnetes, besonders aber durch ein auf Kipp gestelltes Fenster in die menschlichen Behausungen einfliegen. Dort hängen sie sich in Gardinen und Vorhänge, um den Tag zu verschlafen.

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Barre Ultraschall - Bat Detector Pettersson

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Geplatzte Lungen

Windräder werden zur tödlichen Gefahr für Fledermäuse

Fledermäuse können in der Nähe von Windrädern sterben, auch wenn sie gar nicht mit den Rotorblättern kollidiert sind. Britische Forscher haben herausgefunden, dass allein die Druckunterschiede in der Nähe der Türme die Lungen der Tiere platzen lassen können.

Cambridge - Feinste Blutgefäße in den Lungen der Fledermäuse können durch einen plötzlichen Abfall des Luftdrucks platzen, haben Forscher um Robert Barclay von der Universität in Calgary herausgefunden. In diesem Fall sterben die Tiere sofort. Solche Bedingungen können durch die Rotoren von Windrädern verursacht werden.  [mehr...]

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Naseweiß im Winter

Fledermäuse: Das große Sterben

Im Nordosten der USA sterben die Fledermäuse an einer mysteriösen Krankheit. Biologen stehen vor einem Rätsel. Sind auch hiesige Tiere gefährdet?

Susi von Oettingen bot sich ein Bild des Grauens: Dicht an dicht hingen Fledermäuse an der Decke - und mitten unter ihnen lauter Tote, die, eng zwischen die haarigen Leiber der anderen gepresst, nicht einmal zu Boden fielen.

"Einige waren so verwirrt, dass sie ihre toten Artgenossen noch putzten", berichtet die Wildtierexpertin vom United States Fish and Wildlife Service. Zwei Höhlen und eine aufgegebene Mine hatte die Biologin besucht. Und überall bot sich das gleiche Bild - von Pilzen befallene, dem Tod geweihte oder bereits verhungerte Fledertiere: "Es war schwer zu ertragen."  [mehr...]

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Artenschutz

Geheimmission Große Hufeisennase

In einer bayerischen Scheune leben die letzten Exemplare der Fledermausart. Niemals würden Tierschützer den Ort preisgeben. Jeder Schritt von Fledermausbetreuer Rudi Leitl wirbelt eine kleine Wolke aus grauem Staub auf. Diesen Staub gibt es nur hier. Es ist der zerfallene Kot der Großen Hufeisennase, der seltensten Fledermaus Deutschlands. Leitl steht auf dem Zwischenboden einer einsturzgefährdeten Scheune irgendwo in der Oberpfalz. Nur noch hier, im Gebälk ein paar Meter über seinem Kopf, werden noch Große Hufeisennasen geboren. Wenn man eines dieser seltenen Tiere sieht, dann hier.

Doch meist sieht man sie nicht. "Da hängt auch keine", ruft Leitl seinem Kollegen Georg Knipfer zu. Um die Stirn trägt er eine Lampe, an den Beinen eine zerschlissene Abenteurer-Hose. Leitl hat sein Leben dem Fledermausschutz verschrieben und besonders dem der letzten Großen Hufeisennasen.  [mehr...]

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test SEOTEST SEOTEST2
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im Naturschutzbund Deutschland NABU


Landesfachausschuß Fledermausschutz NRW:
Im Landesfachausschuß Fledermausschutz sind die in Nordrhein-Westfalen tätigen Fledermausschützer organisiert.

Der LFA ist ein verbandsübergreifendes Gremium, das es sich zur Aufgabe gestellt hat, den Schutz der Fledermäuse in NRW zu koordinieren und den Informationsaustausch unter den Fledermausschützern zu gewährleisten.

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Fr. 03. September 2010 
01:47 Uhr 
 
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