Quartierverlust
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| Zugemauerter Stollen
Foto: Carsten Trappmann
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Ein weiterer wichtiger Faktor für den Rückgang der Fledermäuse ist der Verlust von geeigneten Quartieren. Es werden immer mehr Dachböden ausgebaut und vollkommen abgedichtet.
Besonders Kirchen und Schlösser werden auf diese Weise für die Fledermäuse unbewohnbar gemacht.
Immer mehr Höhlen, Stollen und Bunker werden mit Beton verschlossen oder zugesprengt.
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| In diesem ungefähr 8 ha großen Waldgebiet wurde am 6.1.1995 ein 1,5 ha großer Altholzbestand geschlagen. In einer alten Buche fand sich eine Winterschlafgesellschaft mit über 400 (!) Großen Abendseglern
Foto: Carsten Trappmann
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Die Fledermäuse sind aber dringend auf störungsfreie Quartiere angewiesen. Ohne diese Quartiere können Fledermäuse weder ihre Jungen zur Welt bringen, noch den Winter überdauern.
Viele alte, höhlenreiche Bäume werden als "Gefahrenbäume" entfernt oder ganze Altholzbestände werden gerodet. Gerade im Winter sind hierdurch die Fledermäuse in besonderem Maße gefährdet, da Forstarbeiten überwiegend in der kalten Jahreszeit durchgeführt werden.
Leider kommt es alljährlich vor, daß bei Durchforstungen im Winter versehentlich Bäume geschlagen werden, in denen Fledermäuse überwintern.
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| Abendsegler in Baumrest
Foto: Susanne Röpling
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Die baumhöhlenüberwinternden Fledermausarten, zumeist große Abendsegler, sind in unseren forstwirtschaftlich genutzten Wäldern durch den winterlichen Holzeinschlag besonders gefährdet.
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